Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner und Halter

Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner und Halter

Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner und Halter | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner

Bekanntlich gilt der Hund als bester Freund des Menschen und so wenden sich die meisten verantwortungsbewussten Hundehalter im Falle einer möglichen Erkrankung oder eines schlechten Allgemeinzustandes an den Tierarzt ihres Vertrauens. Er untersucht gemeinsam mit seinem Team das Tier, stellt eine Diagnose und führt die Behandlung durch. Angefangen von der ersten Untersuchung bis zur erfolgreichen Behandlung ist der Tierarzt recht kostspielig, vor allem wenn aufgrund einer ernsten Erkrankung eine längere Behandlung nötig ist. Die Kosten, die durch Besuch und Behandlung beim Tierarzt entstehen, können einen Halter schnell an die finanzielle Belastungsgrenze bringen. Eine Hundekrankenversicherung kann hier finanzielle Absicherung gewährleisten. Mehrere private Versicherungsgesellschaften bieten mittlerweile die passenden Tarife an. Doch warum lohnt sich eine Krankenversicherung für den Hund? Wann sollte diese abgeschlossen werden und welche Leistungen sind inbegriffen?

Tierarztkosten werden häufig vergessen

Tierarztkosten werden häufig vergessen | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner

Familien, die darüber nachdenken, einem Hund ein Zuhause zu geben, betrachten natürlich im Voraus auch die finanzielle Belastung, die mit dem tierischen Mitglied einhergeht. Hundesteuer, Futtermittel, Ausrüstung und Impfungen gehören zu den Kosten, die in die Entscheidung für oder gegen einen Vierbeiner einfließen. Doch an den Moment, in dem der Partner auf vier Pfoten krank wird, möchten viele Tierbesitzer nicht denken. Dabei sind die Behandlungskosten in einer Tierarztpraxis oder einer Tierklinik nicht ohne. Die Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sind denen beim Menschen ähnlich und so können insbesondere durch eine Operation oder eine langfristige Behandlung extreme Kosten entstehen. Um zu vermeiden, dass die Genesung des Hundes an die eigenen finanziellen Mittel gebunden ist, lohnt der Abschluss einer Hundekrankenversicherung. Sie orientiert sich in ihren Grundpfeilern an der Krankenversicherung für den Menschen.

Es gibt drei gute Gründe, die für den Abschluss einer Hundekrankenversicherung sprechen:

  • Gerade ältere Hunde sind schnell auf Hilfe durch den Tierarzt angewiesen. Lebt bereits ein Hund zwischen acht und zehn Jahren in Ihrem Haushalt, sorgen Sie mit einer Hundekrankenversicherung an der richtigen Stelle vor.
  • Auch wenn Ihre Haushaltskasse knapp ist, gewährleistet die Versicherung dass Ihr Hund die Behandlung erhält, die er braucht.
  • Als Besitzer werden Sie vor hohen Kosten geschützt, die insbesondere für die radiologische Diagnostik, aber auch für OPs anfallen können.


Obwohl Deutschland dafür bekannt ist, zumindest für den Menschen einen recht guten Krankenversicherungsschutz zu gewährleisten, ist die Hundekrankenversicherung nur wenig verbreitet. Hierzulande gibt es auch erst seit kurzer Zeit passende Angebote der Versicherer. Anders ist es in den USA. Seit langer Zeit haben Hundebesitzer hier die Möglichkeit, eine solche Versicherung abzuschließen. Ähnlich ist es in Schweden und Großbritannien. Ein Großteil der Vierbeiner wird hier durch die Hundekrankenversicherung abgesichert.

Der Abschluss der Hundekrankenversicherung lohnt aber nicht nur für Halter und Tier, sondern auch für die Veterinärmediziner. Vor allem sie haben bei kostspieligen Behandlungen immer wieder mit Zahlungsausfällen zu kämpfen. Die Tierversicherung stellt also auch für sie eine wichtige Absicherung dar.

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Für welche Hunderassen bietet sich die Hundekrankenversicherung an?

Bei der Haftpflichtversicherung stoßen vor allem Halter sogenannter Kampfhunderassen an ihre Grenzen. Viele Versicherer verlangen für Sie höhere Beiträge als beispielsweise für einen Golden Retriever. Die Hundekrankenversicherung gibt es jedoch für jede Hunderasse. Doch auch hier gibt es zwischen den Rassen enorme Unterschiede. Die Gründe hierfür reichen von den Größenunterschieden bis hin zur Anfälligkeit bei Erkrankungen. Grundsätzlich behalten sich die Versicherungen zudem vor, ob Sie jeden Hund aufnehmen. Bevor Sie eine gültige Hundekrankenversicherung abgeschlossen haben, prüfen die Versicherer nämlich, wie hoch das Risiko ist. Ist der Hund bereits zu alt oder gibt es schwere Erkrankungen können die Gesellschaften die Versicherung ablehnen. Einige Anbieter passen dann auch die Beiträge entsprechend an.

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Beitragsberechnung bei der Hundekrankenversicherung

Für die Krankenversicherung für den Hund gibt es keine einheitlichen Beitragssätze. Die Versicherer wägen hier anhand drei großer Faktoren das Risiko ab:

  • Alter: Viele Versicherer behalten sich vor, für ältere Tiere den Beitrag zu erhöhen. Der Grund ist simpel: Ein älterer Hund hat ein deutlich höheres Risiko zu erkranken als ein Welpe. Schließen Sie also die Hundekrankenversicherung schon im Welpenalter ab, können Sie oft bares Geld sparen. Meistens steigen die Beiträge ab einem Alter von drei oder fünf Jahren. Bereits ab einem Alter von fünf Jahren erhöht sich das Risiko für Krebs und Diabetes stark. Ab diesem Alter bilden sich auch rassetypische Krankheiten aus.
  • Größe: Kleinere Hunde sind bei den Versicherungen meist günstiger abzusichern als beispielsweise ein Schäferhund. Das liegt unter anderem daran, dass die großen Hunde im Falle einer Behandlung beispielsweise größere Mengen an Medikamenten benötigen. Weiterhin gestalten sich Behandlungen hier oft zeitaufwendiger, was natürlich Einfluss auf die Kosten beim Tierarzt nimmt.
  • Rasse: Auch die Rasse wird von den Versicherern unter die Lupe genommen. Für die Hunderassen gibt es ein unterschiedlich stark ausgeprägtes Krankheitsrisiko. Gerade für Rassen wie Schäferhunde, Bulldogge, Pit But, Hirtenhund und Podenco müssen oft höhere Beiträge gezahlt werden. Zum einen liegt das an ihrem Verhalten, das recht oft Verletzungen nach sich zieht und zum anderen gibt es bei diesen Rassen spezifische Erkrankungen, von denen andere nicht betroffen sind.


Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Faktoren, die gewissermaßen Einfluss auf die Beiträge nehmen. Dazu gehört der Versicherer selbst, denn die Gesellschaften legen der Bewertung ihrer Tarife verschiedene Faktoren zu Grunde. Darüber hinaus können Vertragslaufzeit, gewählte Zahlungsweise, eine eventuelle Selbstbeteiligung und natürlich die ausgewählten Leistungen die Beiträge positiv und negativ beeinflussen. Einige Versicherer gewähren attraktive Rabatte, wenn Sie sich beispielsweise für den Abschluss eines Dreijahresvertrags entscheiden. Auch wenn Sie die Prämie jährlich statt monatlich entrichten, winken Rabatte von teilweise bis zu zehn Prozent.

Beitragsberechnung bei der Hundekrankenversicherung | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner

Die Hundekrankenversicherung ist eine freiwillige Versicherung und so können Sie Einfluss auf den Leistungsumfang nehmen. Viele Versicherer bieten verschiedene Leistungspakete in Form unterschiedlicher Tarife an. Dabei gilt anbieterübergreifend die OP-Versicherung als die günstigste Hundekrankenversicherung, die es auf dem Markt gibt.

Die Beiträge der Hundekrankenversicherung bewegen sich zwischen 20 und mehr als 100 Euro pro Monat. Einige Anbieter gewähren Rabatte, wenn Sie die Krankenversicherung mit weiteren Tierversicherungen kombinieren.

Arten der Hundekrankenversicherung

Die kostspieligste Variante der Hundekrankenversicherung ist die sogenannte Vollversicherung. Sie schließt zahlreiche Leistungen an und deckt sowohl die stationäre als auch die ambulante Behandlung ab. Neben dieser können Sie sich für eine OP-Versicherung entscheiden. Sie gilt als preiswerteste Lösung und bezieht chirurgische Eingriffe ein. Je nach Tarif springt die Krankenversicherung für den Hund bei Behandlungen in Deutschland, aber beispielsweise auch im Ausland ein. Ob Tierarztbesuche im Ausland inbegriffen sind, sollten Sie jedoch in jedem Fall vorher klären.

Tarifabhängig erstattet die Hundekrankenversicherung entweder die vollen Kosten, die infolge einer Behandlung entstanden sind oder einen Teil davon. Am umfangreichsten ist die Abdeckung bei den Vollversicherungen. Hier müssen Sie sich maximal mit der vereinbarten Selbstbeteiligung einbringen. Die Tierärzte rechnen meist direkt mit den Versicherern ab. Sie können sich aber auch dafür entscheiden, die Abwicklung selbst zu nehmen.

Typische Leistungen der Hundekrankenversicherung

In erster Linie übernimmt die Hundekrankenversicherung die Kosten, die bei einer ambulanten oder stationären Behandlung angefallen sind. Hierbei handelt es sich um Aufwendungen für diverse tierärztliche Behandlungen wie beispielsweise Medikamente, die das Tier im Falle einer Erkrankung einnehmen soll, sowie um Kosten der Diagnostik. Wie beim Mensch werden auch beim Hund verschiedene diagnostische Verfahren angewendet. Neben dem Röntgen handelt es sich hierbei um das CT und das EKG.

Meist übernehmen die Assekuranzen außerdem Rechnungen für die physikalische Therapie sowie Operationen jeder Art und Größe. Eine Ausnahme bilden homöopathische Behandlungen. Diese sind längst nicht in allen Tarifen inbegriffen. Weiterhin werden Tierarzt-Rechnungen beglichen, die sich auf folgendes beziehen:

  • Nachsorgekosten
  • Kosten für die Unterbring in der Tierklinik oder beim Tierarzt
  • Honorar für den Tierarzt
  • Kosten für Vorsorgeuntersuchungen

Zu Vorsorgeuntersuchungen, deren Kosten die Assekuranzen begleiten, gehören Wurmkuren, aber auch diverse Impfungen oder der Gesundheitscheck, der für den Hund angeboten wird. Bei den Honorarzahlungen kann es zu Einschränkungen kommen. Die meisten Versicherungen zahlen das Honorar des Tierarztes nur bis zu einer bestimmten Höchstsumme. Diese beträgt meist das Dreifache des Honorars, das in der Gebührenordnung vermerkt ist.

Der Auslandsschutz ist bei vielen bekannten Versicherern inbegriffen. Dadurch ist der Hund auch im Urlaub gut abgesichert. Achten Sie darauf, dass Sie das Geld im Ausland zunächst selbst bezahlen müssen. Sobald Sie in der Bundesrepublik wieder angekommen sind, können Sie beim Versicherer die Rechnung einreichen.

Typische Leistungen der Hundekrankenversicherung | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner

Entscheiden Sie sich für eine Operationsversicherung, sind die Leistungen deutlich eingeschränkter. In diesem Fall übernimmt der Versicherer ausschließlich Kosten, die in Verbindung mit einem operativen Eingriff entstanden sind. Hierzu gehören auch die Kosten einer Narkose. Die Diagnose, die vorher im Rahmen einer Untersuchung getroffen wurde, müssen Sie stattdessen aus eigener Tasche bezahlen. Hier lohnt es sich die Kosten einer Operationsversicherung der einer Vollversicherung gegenüberzustellen.

Welche Leistungen werden vom Versicherer nicht übernommen?

Auch eine umfangreiche Vollversicherung deckt nicht alle Kosten ab, die mit der Gesundheit Ihres Hundes in Verbindung stehen. Die sogenannten Leistungsausschlüsse können tariflich unterschiedlich ausgestaltet sein. Es gibt aber einige Leistungen, die in keinem Tarif auf dem Markt zu finden sind:

  • 1. Diätfutter: Auch für Hunde gibt es auf dem Markt und beim Tierarzt eine Reihe von Diätfutter, mit dem Übergewicht entgegen gewirkt werden soll. Im Vergleich zu normalem Futter ist diese Spezialnahrung natürlich deutlich teurer.

  • 2. Gutachten: Halter von Kampfhunden müssen sich teilweise bescheinigen lassen, dass ihre Tiere ungefährlich sind bzw. von ihnen kein erhöhtes Risiko ausgeht. Dies ist mit einem Gutachten möglich. Meist werden die Gutachten von spezialisierten Tierärzten durchgeführt und gehen mit einer erheblichen finanziellen Belastung einher. Diese müssen die Halter aber selbst realisieren.

  • 3. Kastration: Egal ob bei Ihrem Hund eine Kastration oder Sterilisation durchgeführt wird: Beide Leistungen müssen Sie selbst zahlen. Hier sollten Sie sich im Voraus beim Tierarzt genauestens erkundigen, wie teuer beide Leistungen sind.

  • 4. Spezielle Pflegeutensilien: Neben einer gesunden Ernährung braucht ein Hund eine intensive Pflege, die sich vor allem dem Fell widmen sollte. Hierfür hält der Markt allerhand Zubehör angefangen von speziellem Shampoo über Fellkämme bis hin zu Mitteln, mit denen Sie gegen den Flohbefall kämpfen können, bereit. Sowohl Pflegemittel als auch Pflegezubehör gehören nicht zu den Leistungen der Hundekrankenversicherung.

  • 5. Klassisches Hundezubehör: Ihr Vierbeiner soll sich bei Ihnen natürlich rundum wohlfühlen. Um das zu unterstützen, bieten Zoofachhändler allerhand praktisches Zubehör. Sowohl den Hundekorb als auch das Geschirr und die Leine müssen Sie selbst zahlen. Dies übernimmt keine Krankenversicherung.


Einige Versicherer gehen sogar noch einen Schritt weiter und integrieren in Ihren Vertrag ein Erstattungslimit. Bei einem Erstattungslimit übernehmen die Versicherer nur bis zu einer gewissen Summe pro Jahr die Tierarztkosten. Haben Sie diese Summe ausgereizt, müssen Sie alle weiteren Tierarztrechnungen selbst bezahlen. Dies kann Sie vor allem betreffen, wenn Sie ein chronisch krankes Tier haben.

Wahl des Tierarztes – Regelungen bei der Hundekrankenversicherung

Ist Ihr Hund krank, möchten Sie natürlich, dass sich dieser in besten Händen befindet. Doch auch hier gibt es einen Punkt, auf den Sie bei der Hundekrankenversicherung achten müssen. Da es sich hierbei um ein Angebot handelt, für das es keine gesetzlichen Mindestanforderungen, gibt, sind die Versicherer in der Gestaltung vollkommen frei. Das kann für Sie als Halter mit Einschränkungen einhergehen. Nicht jede Assekuranz räumt Ihnen nämlich die freie Wahl von Tierarzt oder Tierklinik ein. Ähnlich wie die Werkstattbindung bei der Kfz-Versicherung ist die Tierarztbindung bei manchen Hundekrankenversicherungen vorgeschrieben. Das heißt: Sie müssen im Krankheitsfall bestimmte Veterinärmediziner und Tierkliniken aufsuchen. Ist es für Sie wichtig, dass Sie sich immer an den Tierarzt Ihres Vertrauens wenden können, sollten Sie darauf achten, dass die Tierarztwahl frei ist.

Wahl des Tierarztes – Regelungen bei der Hundekrankenversicherung | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner

Optionale Leistungen zur Erweiterung des Versicherungsschutzes

Optionale Leistungen zur Erweiterung des Versicherungsschutzes | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner

Oft räumen die Assekuranzen sehr viel Flexibilität bei der Tarifgestaltung ein und bieten einen ganzen Katalog an Leistungsoptionen, die Sie für die Tarifzusammenstellung verwenden können. Sie lassen sich einzeln, teilweise aber auch gemeinsam als Paket in den Tarif integrieren. Es wird zwischen drei großen Gruppen unterschieden:

  • 1. Zuschüsse: Um den Versicherungsschutz auszubauen, bieten viele Gesellschaften Zuschüsse gegen einen kleinen Aufpreis an. Dadurch können Sie eine Entlastung bei Behandlungen erreichen, die sonst nicht Teil des Leistungsumfangs sind. Dazu gehören Impfungen ebenso wie Kastrationen und das Setzen der Mikrochips, die der Tieridentifizierung dienen.
  • 2. Alternative Heilmethoden: Naturheilmittel gibt es nicht nur für den Menschen, sondern auch für den Hund. Möchten Sie im Krankheitsfall bei Ihrem Hund auf Osteopathie und Homöopathie zurückgreifen, ist es wichtig, dass diese Leistungen Teil der Versicherung sind. Andernfalls müssen Sie hohe Kosten in Kauf nehmen.
  • 3. Absicherung internationaler Behandlung: Nehmen Sie Ihren Hund in den Urlaub im Ausland mit, benötigen Sie einen Auslandsschutz. Auch dieser ist leider nicht bei allen Versicherungen im Angebot inbegriffen. Vor allem billige Tarife müssen Sie dahin gehend genau prüfen. Teilweise ist der Auslandsschutz auch zeitlich begrenzt oder bezieht nur einige Länder ein.

Darauf müssen Sie beim Vertragsabschluss achten

Steht nicht mehr die Frage im Raum, ob Sie eine Hundekrankenversicherung abschließen, sondern nur noch, für welches der Angebote Sie sich entscheiden, sollten Sie sich die Tarife genauestens ansehen. Grundsätzlich gibt es einige Besonderheiten der Krankenversicherung für den Hund. So nehmen viele Versicherer beispielsweise Hunde ab einem Alter von 10 Jahren nicht mehr auf. Das Krankheits- und Verletzungsrisiko ist für die Assekuranzen dann zu hoch. Hundehalter mit alten Hunden müssen oft also auf diesen Schutz verzichten.

Weiterhin gibt es bei vielen Tarifen eine sogenannte Wartezeit. Damit möchten die Versicherer vermeiden, dass Versicherungen erst abgeschlossen werden, wenn die teuren Tierarztbehandlungen bereits infolge einer plötzlichen Erkrankung vorgesehen sind. Diese Wartezeit umfasst häufig 30 Tage. Danach steht der volle Leistungsumfang zur Verfügung.

Bei den meisten Versicherern können Sie eine Hundekrankenversicherung gemeinsam mit einer Hundehalterhaftpflichtversicherung abschließen. Die Gesellschaften werben damit, dass sich der Beitrag daraus resultierend um bis zu 10 Prozent minimiert. Lohnenswert sind diese Angebote vor allem in Bundesländern, in denen der Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung vorgeschrieben ist.



Was kostet ein Hund?


Zählen Sie einen Hund noch nicht zu Ihrer Familie, denken aber darüber nach, was dieser kostet, sollten Sie sich vorher intensiv mit den Kosten auseinandersetzen, die auf Sie zukommen. Viele Familien entscheiden sich zu voreilig für einen Hund, sodass die Tiere nach einiger Zeit im Tierheim landen, weil sie zu teuer sind. Die größten Kostenpunkte sind:



  • Für Futter müssen Sie je nach Rasse und Futterqualität bis zu 100 Euro pro Monat einplanen.
  • Ist eine Haftpflichtversicherung für den Hund vorgeschrieben, entstehen hier Kosten von bis zu 10 Euro pro Monat.
  • Auch wenn Ihr Hund gesund ist, kommen Sie um den Tierarzt nicht herum. 15 bis 20 Euro pro Monat müssen Sie dafür einplanen.
  • Jede Kommune in Deutschland erhebt die Hundesteuer. Hier gibt es große Unterschiede, die von 3 bis zu 20 Euro im Monat reichen.


Daneben benötigen Sie Geld für Hundezubehör, Spielzeug und Ausstattung. Möchten Sie eine Hundeschule besuchen, werden Sie mit weiteren Kosten konfrontiert. Einige Schulen verlangen für die Ausbildung des Tieres bis zu 500 Euro.

Wer bietet die Hundekrankenversicherung an?

Allianz lockt mit umfassenden Leistungen

Bei der Allianz finden Hundehalter einen sehr umfangreichen Versicherungsschutz, der teilweise die Unterbringung in Tierpensionen abdeckt. Auch andere Betreuungsmöglichkeiten sind eingeschlossen. Auffallend ist der große Erstattungsumfang. Er beträgt das Dreifache des GOT-Satzes.

2 Tarife bei der Agila

Hundehalter haben bei der Agila die Qual der Wahl. Sie finden einen preiswerten Basistarif, können sich aber auch für den Exklusivtarif entscheiden. Vorteil des Exklusivtarifs ist die Erstattungshöhe, die nach dem GOT-Satz erfolgt.

Uelzner und Petplan haben sich auf Tiere spezialisiert

Neben den Assekuranzen, die sämtliche Risiken abdecken, gibt es Versicherungen, die sich auf Tierversicherungen spezialisiert haben. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Unternehmen Petplan und Uelzener. Bei Petplan können Sie Ihren Welpen bereits ab einem Alter von acht Wochen versichern. Darüber hinaus gibt es Uelzener. Der Anbieter gehört zu den Wenigen auf dem Markt, die den Hund ohne jede Altersbegrenzung aufnehmen. Es gibt auch keine Erstattungsgrenze.

Helvetia hält verschiedene Tarife bereit

Bei der Helvetia können Sie aus zwei Tarifen aussuchen. Beide versprechen eigentlich eine recht umfangreiche Ausstattung. Behandlung, Diagnostik und chirurgische Eingriffe werden von der Gesellschaft komplett übernommen. Es gibt außerdem keine Entschädigungsgrenze.

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Fazit: Eine gute Hundekrankenversicherung lohnt sich

Mit dem Abschluss einer Hundekrankenversicherung kommen auf den Hundehalter weitere Kosten zu. Im Krankheitsfall schützt Sie die Versicherung aber umfassend. Viele Kosten werden von den Gesellschaften im Krankheitsfall übernommen. Voreilig sollten Sie sich aber für keines der Angebote entscheiden, denn sowohl bei den Leistungen als auch bei den Kosten gibt es große Unterschiede. Von der Versicherung profitieren Sie zudem nur, wenn diese möglichst umfassenden Schutz bietet. Sobald Sie einen Welpen ein Zuhause geben, wissen Sie nie, was finanziell auf sie zukommt. Vor allem wenn die Tiere älter werden, bilden sich rassespezifische Krankheiten, aber auch chronische Erkrankungen aus, die schnell zur finanziellen Extrembelastung werden können. Genau das können Sie mit einer guten Hundekrankenversicherung vermeiden. Bei der Tarifgestaltung gilt es zu berücksichtigen, wie ausgeprägt die Agilität des Hundes ist und welche Aktivitäten Sie mit ihm planen.

Fazit: Eine gute Hundekrankenversicherung lohnt sich | Krankenversicherung für Hund: Wichtiger Schutz für Vierbeiner